• M. Maier, Heilpraktikerin für Osteopathie, Praxis Konstanz, Schwerpunkt: Kinder- und Säuglingsosteopathie: FAQ zur osteopathischen Behandlung.

Häufig gestellte
Fragen und Antworten
zur osteopathischen
Behandlung

  • Was genau wird behandelt?

    Das Ziel in der Osteopathie ist es nicht nur, die Symptome zu behandeln, sondern sich auch auf die Suche nach den Ursachen und der Entstehungsgeschichte einer Dysfunktion zu machen. Die Ursache kann unter Umständen also auch an einer ganz anderen Stelle zu finden sein als die Symptomatik bzw. die Schmerzen.

  • Brauche ich eine Überweisung vom Arzt?

    Nein, ein Überweisung ist nicht erforderlich. Als Heilpraktikerin können Sie mich auch als Erstkonsultation zu einem Anliegen aufsuchen. Es ist allerdings im Einzelfall mit der Krankenkasse abzuklären, ob ein größerer Anteil der Kosten übernommen wird, wenn eine Empfehlung vom Arzt vorliegt.

  • Kann ich auch prophylaktisch in eine osteopathische Behandlung kommen?

    Es sollte zumindest eine Indikation geben, wegen der man vorbeugen will. Wenn eine konkrete Vorgeschichte besteht, ist eine osteopathische Prophylaxe sinnvoll.

  • Muss ich bei einer Behandlung mit Schmerzen rechnen?

    Grundsätzlich sind die osteopathischen Techniken mit wenigen Ausnehmen sehr sanft. Da ich aber in der Behandlung Bereiche berühre, die sowieso schon schmerzhaft sind, kann die Behandlung manchmal auch weh tun. Selbstverständlich gehe ich aber nie bis zur Schmerzgrenze des Patienten!

  • Kann ich nach der Behandlung gleich wieder arbeiten oder Sport machen?

    In der osteopathischen Behandlung werden vor allem die selbstregulierenden Kräfte des Körpers angeregt. Das führt dazu, dass viele Patienten nach der Behandlung berichten, sehr müde zu werden. Ob man sich also danach fit genug fühlt, um zu arbeiten, liegt im eigenen Ermessen. Sport ist grundsätzlich nicht verboten, sollte nach der Behandlung aber massvoll angegangen werden.

  • Was muss ich zur Behandlung mitbringen?

    Wenn erwünscht und Sie sich wohler fühlen, dann können Sie gerne eine kurze Sporthose mitbringen. Auf jeden Fall mitzubringen ist Ihre Versicherungskarte und zur ersten Behandlungseinheit eine Medikamentenliste und relevante Berichte oder Bilder vom Arzt.

  • Kann ich meine Kinder mitbringen, wenn ich selbst in Behandlung bin?

    Ich habe einen Platz im Behandlungszimmer, an dem die Kinder spielen können, während die Eltern behandelt werden.

  • Welche Erkrankungen schließen eine osteopathische Behandlung aus?

    Grundsätzlich ausgeschlossen sind in der Osteopathie meist nur bestimmte Techniken, wenn eine absolute Kontraindikation vorliegt, z. B. Bindegewebetechniken bei der Einnahme von Blutverdünnern, z. B. Gelenkmanipulationen bei Osteoporose. Ich weiche dann auf andere Techniken aus.

  • Werde ich von einer Frau oder einem Mann behandelt?

    Ich behandle ausschließlich selbst.

  • Was unterscheidet Osteopathie und Physiotherapie?

    Ein Osteopath ist nicht weisungsgebunden an den Arzt. Das heißt, er diagnostiziert und behandelt selbstständig. Die Behandlung ist ausschließlich manuell, das bedeutet, es werden nur sehr selten Hilfsmittel zur Behandlung verwendet. Übungen werden nur bei ganz wenigen Patienten mitgegeben. Training gehört nicht zur osteopathischen Behandlung und ist Teil der Physiotherapie.

  • Wie viele Termine werde ich voraussichtlich brauchen?

    Zunächst vereinbaren wir 2-3 Termine und warten ab, wie Sie auf die Behandlung reagieren. Wenn die Reaktion positiv ausfällt, setzte ich die Behandlung fort. Sollte es nach 2-3 Behandlungen keine Reaktion geben, verweise ich den Patienten an einen Arzt oder einen anderen Kollegen mit einer passenderen, komplementären Methode.

  • Was ist, wenn ich Medikamente nehmen muss?

    Bitte bringen Sie eine vollständige Liste mit allen Medikamenten zur ersten Behandlung mit. Dann können wir entscheiden, ob eines der Medikamente eine Kontraindikation zur Behandlung darstellt.

  • Kann ich auch als Rollstuhlfahrer zu Ihnen kommen?

    Nein. Die Praxis liegt im ersten Stock und hat keinen Aufzug.

  • Wieviel Zeit muss ich für eine Behandlung einplanen?

    Die Behandlung selbst dauert ca. 45-55 Minuten. Bitte planen Sie genug Zeit ein, um nicht gehetzt oder in starken Stress die Behandlung wahrzunehmen.

  • Was genau sind Faszien?

    Die meisten kennen vom Kochen die Silberhaut auf dem Fleisch – genau dies sind Faszien. Dieses kleine Häutchen hat jeder menschliche Muskel auch. Er dient vor allem der Gleitfähigkeit gegen seine Nachbarn. Es ist also jeder einzelne Muskel in so eine bindegewebige Hülle eingepackt, aber auch verschiedene Muskelgruppen haben eine extra „Verpackung“, um gegen die benachbarte Gruppe gleiten zu können. Wenn zwischen diesen Schichten Verklebungen (Adhäsionen) entstehen, schränkt das die Durchblutung ein und kann zu Schmerzen führen.